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Nach der Amazon Fire TV kommt nun der Fire TV HDMI Stick

Ende des vergangenen Jahres schickte Amazon seine Fire TV (zum Artikel) ins rennen, ein Gerät mit dem man vor allem Inhalte aus Amazon Prime auf sein TV Gerät bekommen kann. Nützlich ist dies vor allem für die Menschen, die kein Smart-TV besitzen bzw. auf dessen Smart TV keine Anwendung für Amazon Prime vorliegt. Das reichte Amazon aber offensichtlich nicht aus, um diesen wachsenden Markt zu erreichen und so startete gestern in Deutschland offiziell der Verkauf des Amazon Fire TV Sticks, welcher via HDMI an ein beliebiges TV Gerät angeschlossen wird. Während die normale Fire TV für 99 Euro zu haben ist, wird der Stick in Zukunft nur 39 Euro kosten. Für die Stromversorgung ist ein separates Netzteil notwenig, welches mitgeliefert wird. Zum Bedienen kann man die mitgelieferte Fernbedienung nutzten oder eine Anwendung für das Smartphone (iOS und Android). Über die Anwendung wird auch die Sprachsteuerung möglich (Bei der normalen Fire TV geht dies auch mit der mitgelieferten Fernbedienung).
Technisch braucht sich der Stick auch nicht zu verstecken. Ein Dual-Core Prozessor und 1 Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen für schnelle Prozessabläufe. Zusätzlich stehen 8 GB Flashspeicher zur Verfügung für die Installation von externen Anwendungen. Für den guten Empfang des Internet-Signals sorgt eine Dualband Antenne (MIMO). Auch Dolby Digital wird offiziell unterstützt.

firetv-stick-tv

Amazon listet auf seiner Seite natürlich einen direkten Vergleich zum 4 Euro preiswerteren Google Chromecast. Dieses Gerät hat “nur” einen Single Core Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher und 2 GB Speicherplatz für Anwendungen etc. Für den Empfang steht eine Singleband Antenne zur Verfügung, Dolby Digital wird offensichtlich nicht unterstützt (Im Netz findet man dazu recht widersprüchliche Aussagen, aber die Mehrheit sagt: Kein 5:1 Ton verfügbar).

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    iTunes Logo 2014

Planet der Affen – Revolution übers Wochenende günstiger in iTunes

Es sind bereits einige Wochenenden ohne ein Angebot für einen aktuellen Film im iTunes Store vergangen, doch nun ist es endlich mal wieder so weit.

Für 8,99 Euro bekommt man den im Dezember erschienenen Spielfilm “Planet der Affen – Revolution” inklusive Extras und Full HD Auflösung als digitalen Download. Zum Vergleich kostet die Blu-ray bei Amazon aktuell 14,99 Euro.
Der Film “Revolution” baut etwas auf den Vorgänger von 2011 auf, welcher unter den Titel “Prevolution” zu finden ist.

Planet der Affen ist eine Science Fiction Spielfilm-Serie mit inzwischen 7 Teilen geworden. Die jüngsten drei Teile sind 2001, 2011 und 2014 erschienen. Die beiden neusten Verfilmungen bilden die Vorgeschichte zu dem, was einst zwischen den Jahren 1968 und 1973 ausgestrahlt wurde und unter eingefleischten Fans sicherlich einen Kultstatus besitzt. Die version aus 2001 ist eine Neuinterpretation des Romans von Tim Burton.

Planet der Affen bei iTunes erwerben

Planet der Affen - Revolution (2014)Planet der Affen - Prevolution (2011)Planet der Affen (2001)Planet der Affen (1968)Rückkehr zum Planet der Affen (1970)Flucht vom Planet der Affen (1971)Eroberung vom Planet der Affen (1972)Die Schlacht um den Planet der Affen (1973)

Planet der Affen auf Blu-ray kaufen (Teil 1 bis 5)

Planet der Affen - Legacy Collection
    Apple Watch

Apple Watch Preise, neue MacBooks und Preissenkung bei der Apple TV

Heute gab es mal wieder ein Apple Event, welches im Fokus der neuen Apple Watch stand. Erstmals sprach Thomas Cook nun auch von Preisen. Wer eine Smartwatch des iPhone Herstellers sein eigenen nennen will, muss bei der günstigsten Variante 349 Dollar einplanen (Apple Watch Sport), was in Deutschland voraussichtlich bei 399 Euro enden wird. Wer eher auf Luxus bei der Uhr steht, kann schonmal sein Sparschwein plündern. Knapp 11.000 Euro fallen hier voraussichtlich in Deutschland an. Die Preise ergeben sich je nach Materialwahl und Wahl der Größe. Weitere Infos zur Apples Smartwatch gibt es hier: http://www.apple.com/de/watch/.
Apple Watch
Neben der Apple Watch wurden dann noch komplett neue Modelle das MacBook vorgestellt, Weiterlesen

    Aperture Logo

Apple stampft Aperture und iPhoto ein mit bitterem Nachgeschmack

Mit großem Tamtam hat Apple auf einer Keynote im Sommer 2014 angekündigt, dass die Tage für iPhoto und Aperture in Zukunft gezählt sind. Nachfolger wird die Hauseigene Anwendung “Fotos” werden. Viele Monate sind dann nun seit der Ankündigung vergangen bis nun vor wenigen Tagen eine neue öffentliche Betaversion von Mac OS X in Version 10.10.3 erschienen ist, in der nun auch erstmals die neue Anwendung “Fotos” mit installiert wird. Apple erspart dadurch zwar den doch sehr kopflastigen Spagat (Ironie!) zwischen der Bildbearbeitung unter iOS und der Bildbearbeitung am Mac mit iPhoto oder Aperture, streicht im selben Zug aber auch sämtliche Vorteile einer professionellen Bildverwaltung die bisher Aperture geliefert hat, inkl. dem Workflow den man als Apple-Jünger gewohnt ist.
Ein für mich ziemlich erschreckender Schritt, da dies mitunter auch in meinem Fall bedeutet, dass “Aperture” eines Tages seinen Geist aufgeben wird und ich mich mit einer komplett neuen Software beschäftigen darf. “Fotos” wird hier kein richtiger Ersatz werden, denn diese Anwendung liefert nur eine minimalistisch gehaltene Basis an Werkzeugen für die digitale Nachbearbeitung von Bildern. Das Apple einen solchen radikalen Schritt geht und gerade im hauseigenen Urschlamm eine eigene Grube gräbt, ist schon eine gewisse Leistung. Apple hat sich schließlich immer wieder damit gebrüstet, dass sie die Firma sind, die Computer für kreative erschafft und auch immer wieder rückte dabei die Arbeit am Bild in den Vordergrund. Photoshop war zum Beispiel einst auch eine Software, die es nur am Mac gab und das eben nicht ganz Grundlos.
Mit “Aperture”, welches Ende 2005 erstmalig von Apple vorgestellt wurde, ging man einen recht großen Schritt auf Fotografen zu und trat in direkte Konkurrenz zu Adobe’s “Lightroom”, welches ein Jahr zuvor erschienen ist. Natürlich wurde auch die Werbetrommel immer wieder für Aperture gerührt und aktuell zieren noch überzeugende Sprüche die Website zu Aperture auf der offiziellen Seite von Apple die z.B. lauten:
Mit Aperture bekommen Fotos genau die professionelle Behandlung, die sie verdienen – mit ausgefeilten Tools zum Perfektionieren von Bildern und leistungsstarken Optionen zum Suchen und Auswählen der besten Aufnahmen.

Nun gibt Apple seinen Nutzern die professionelle Behandlung die sie offensichtlich verdient haben, wenn sie sich auf Aperture eingelassen haben. Sie werden sitzen gelassen und dürfen für rund 125 Euro auf Adobe Lightroom wechseln, wenn sie weiterhin professionell Bilder verwalten und bearbeiten möchten. Dankeschön…

Immerhin hat Adobe reagiert und schon vor längerem eine Erweiterung entwickelt, mit der man seine Apertrue Mediatheken in Lightroom migrieren kann. Infos dazu gibt es hier: http://blogs.adobe.com/lightroomjournal/2014/10/aperture-import-plugin-now-available.html. Dies setzt natürlich voraus, dass man Lightroom besitzt. Diese Software gibt es wahlweise in der Creative Cloud im Abo oder zum einmaligen Kaufpreis. Weitere Infos hier: https://www.adobe.com/de/products/photoshop-lightroom.html?promoid=KLXLX.

Fotos hat Apple seinen Nachfolger für Aperture und iPhoto getauft. Die Bearbeitungsoptionen von Bildern sehen exakt so aus wie unter iOS und sind sehr spartanisch gehalten. Nichts für Pro-Anwender.

Fotos hat Apple seinen Nachfolger für Aperture und iPhoto getauft. Die Bearbeitungsoptionen von Bildern sehen exakt so aus wie unter iOS und sind sehr spartanisch gehalten. Nichts für Pro-Anwender.

So sieht Aperture in Version 3 aus. Eine große Anzahl an Werkzeugen zur Bearbeitung von digitalen Negativen (RAW / NEF) steht hier bereit.

So sieht Aperture in Version 3 aus. Eine große Anzahl an Werkzeugen zur Bearbeitung von digitalen Negativen (RAW / NEF) steht hier bereit.

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Berlinalereport – Eindrücke aus der Preisverleihung Kplus der 38. Generation

Während ein Tag zuvor die Preise bei 14plus am Abend vergeben wurden, folgt direkt im Anschluss am nächsten Tag die Preisvergabe bei Kplus. Die Vergabe des gläsernen Bären erfolgt hier nun durch die Kinderjury.

Der Ablauf ist ziemlich identisch mit dem von 14plus, nur das das Zielpublikum der Filme ein jüngeres ist und somit auch im Saal deutlich jüngere Zuschauer sitzen um gemeinsam mit ihren Eltern die nachfolgenden Stunden im Kino zu verbringen.
Auch hier war ich wieder lange Zeit vor Showbeginn in der Warteschlange, nur das ich dieses mal nicht der erste in der Schlange wurde. Vor mir haben schon wenige andere Mitmenschen es sich auf dem Teppich bequem gemacht.
Beim Einlass geht es sehr ähnlich vor wie bei 14Plus, wenngleich Eltern und Kinder sich in der Regel etwas gesitteter verhalten als junge Erwachsene ;-)
Dafür gehörte mir nun an diesem Nachmittag die erste Reihe im Haus der Kulturen der Welt und ich konnte auch ein paar Plätze für Freunde sichern, die mich begleiteten… Nein, nicht die gesamte erste Reihe (siehe ggf. Bericht über 14plus).

Da ich bei 14plus schon viel über den Ablauf etc. geschrieben habe aus diesem Jahr, gehe ich nun aber gleich zu den Fakten über und den passenden Bildern der Preisverleihung in Kplus der 38. Generation.

Die gläsernen Bären warten auch in Kplus auf einen neuen Besitzer oder Besitzerin. Die Vergabe des Preises erfolgt hier durch die Kinder-Jury.

Die gläsernen Bären warten auch in Kplus auf einen neuen Besitzer oder Besitzerin. Die vergabe des Preises erfolgt hier durch die Kinder-Jury.

Maryanne Redpath und Co-Moderator Tobias Krell moderieren an

Maryanne Redpath und Co-Moderator Tobias Krell moderieren an

Preisvergabe der internationalen Jury (Auszug aus der offiziellen Webseite der Berlinale)
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Berlinalereport – Eindrücke aus der Preisverleihung 14plus der 38. Generation

Wer die Sektion “Generation” mag, wird sich auch nicht die Preisverleihung entgehen lassen. Das besondere im direkten Vergleich zum Wettbewerb ist hier, dass es immer zwei Verleihungen pro Jahr gibt. Einmal in der Rubrik 14plus (Jugendfilme) und einmal bei Kplus (Kinderfilme).

Im Nachfolgenden nun erstmal ein Intro, wie ich in diesem Jahr die Preisverleihung erlebt habe.

Wie immer fand die Preisverleihung im Haus der Kulturen der Welt (HKW) statt, dessen Saal Platz für über 1000 Besucher bietet. Bevor man aber in den Genuss der Vergabe des gläsernen Bären für den besten Lang- und Kurzfilm sowie den Preis der internationalen Jury zu sehen bekommt, heißt es anstehen und der Kampf um den besten Platz (freie Platzwahl). Zugegeben, dass sehr frühe anstehen ist noch kein wirkliches Highlight und man muss wirklich viel Zeit mitbringen, wenn man in den Genuss der besten Plätze kommen möchte. Doch wenn die Uhr langsam den Zeitpunkt erreicht, wo der Beginn der Show näher rückt, wächst auch zunehmend die Vorfreude auf die nächsten Stunden. Sobald die Sicherheitsleute dann das rote Band öffnen und noch die gutgemeinten Worte fallen “Bitte langsam”, rennen die vorderen Leute bereits die Treppe hoch (was hat der nochmal gesagt?) und am Eingang zum Saal wird hektisch das Ticket eingescannt, um die heranströmende Masse schnell zu bewältigen. So ein “Kinofeeling” kenne ich nicht einmal von einer normalen Filmpremiere in einen der vielen Lichtspielhäusern. Im Saal erkennt man dann die waren Generation-Kenner, die schnell die Lage sondieren und sich äußerst zielstrebig die besten Plätze in der ersten Reihe sichern. Ja, im HKW sitzt man auch sehr gut in der ersten Reihe, erst recht bei der Preisverleihung. Hier stehen dann all die Filmemacher auf der Bühne um die Preise der Kinder oder Jugendjury sowie der internationalen Jury zu empfangen.

Die zwei gläsernen Bären der 38. Berlinale von 14plus wechseln an diesem Abend ihren Besitzer. Einer für den besten Langfilm, einer für den besten Kurzfilm. Vergeben wird der Bär von der Jugendjury.

Die zwei gläsernen Bären der 38. Berlinale von 14plus wechseln an diesem Abend ihren Besitzer. Einer für den besten Langfilm, einer für den besten Kurzfilm. Vergeben wird der Bär von der Jugendjury.

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