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AdWare auf meiner Seite – Fehler wurde behoben

Auch ein „kleiner“ Blog wie meiner ist nicht vor allem geschützt, was das Internet so mit sich liefert.
Vor einiger Zeit ist mir schon aufgefallen, dass offensichtlich beim aufrufen meiner Seite externe Fenster geöffnet wurden, die in der Regel zu Werbeseiten oder angeblichen Sicherheitsdownloads führten.
Leider konnte ich den Vorgang nicht immer auf Anhieb rekonstruieren und die externen Seiten öffneten sich auch nicht bei jedem Laden der Seite. Unsicher war ich auch, ob es wirklich beim Besuchen meiner Seite passiert ist, oder ob diese Info von einer anderen Seite kam, da ich oftmals mehrere Seiten parallel offen habe. Dennoch installierte ich zur Sicherheit eine Software, die nach Malware (Schadsoftware) suchen sollte, doch die Ergebnisse waren immer alle gut ausgefallen.
Heute jedoch, passierte es wieder und nun war ich nur auf meiner Seite (also berlinhimmel.de) und somit war nun definitiv klar, hier stimmt etwas nicht. Rekonstruieren konnte ich dies dann nun auch unter Firefox und Safari und Opera unter iOS.

Auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen wurde ich dann letztlich (und hoffentlich nun endgültig) auch fündig. Eine Erweiterung die sich „Sweet Captcha“ nennt, hat diese AdWare seitens des Entwicklers eingeschleust mittels JavaScript. Das „schädliche“ Script bzw. der Befehl, wurde also klangheimlich über die Erweiterung eingeführt. Der Entwickler der Erweiterung hüllt sich dies bezüglich in Schweigen und hat auch schon seit längerem kein Update mehr geliefert, so dass das ganze nach einem gewollten Vorgang aussieht um Geld zu verdienen.

Dazu findet man auch einige Artikel im Netz, wie z.B. diesen englischen hier, falls es jemand lesen möchte: https://blog.sucuri.net/2015/06/sweetcaptcha-service-used-to-distribute-adware.html.

Ich bitte alle Leser von meinem Blog vielmals um Entschuldigung für diese Umstände und hoffe, dass euch dadurch kein Schaden entstanden ist.
Sollte es weiterhin zu einem ungewollten Öffnen von Werbeseiten kommen, so würde ich darum bitten die Kommentarfunktion dieses Beitrags zu nutzen oder das Kontaktformular.

    spyder3_pro_big

In eigener Sache: Spyder 3 Pro zu verkaufen

Ich verkaufe meine Hardware-Kalibrierung (Spyder 3 Pro) von datacolor für alle möglichen Arten von Montoren, da ich auf eine neue Generation umsteige. Das Gerät ist im einwandfreien Zustand und funktioniert tadellos.

Wer daran Interesse hat, kann meine Anzeige bei den Kleinanzeigen besuchen, wo auch weitere Infos zu diesem Gerät zu finden sind.

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/spyder-3-pro-zum-professionellen-kalibrieren-von-monitoren/335443978-225-3378

spyder3_pro_big

EDIT: Das Gerät wurde verkauft

    Jurassic World Poster

Review zu Jurassic World

Eine Review zum Spielfilm „Jurassic World“ ist nun verfügbar in der Filmwelt.

Wer meine Meinung wissen möchte und etwas über den Film erfahren will, kann diese hier erreichen: Review zu Jurassic World.

    Euromünze

Bargeld bitte draußen bleiben: Beitragsservice und Bürgeramt setzen alles auf die Karte

Ein bekannter Spruch besagt „Nur Bares ist Wahres“. Heute vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß da Zahlung per Plastikkarte oder neuerdings auch kontaktlos über div. Geräte gezahlt werden kann, aber das macht Bargeld noch lange nicht wertlos. Darüber scheinen sich aber einige Behörden nicht mehr so ganz im klaren zu sein, denn habt ihr schon einmal versucht eure Rundfunkgebühren Bar zu zahlen? Ich denke eher nicht, denn es gibt dazu überhaupt keine Möglichkeit. Das ist eine interessante Sache, über die erst kürzlich ein Journalist gestolpert ist (golem.de berichtete). Norbert Häring ist ein Wirtschaftsexperte und er hat die Einzugsermächtigung für die Rundfunkgebühren laut eigenen Angaben im Februar 2015 widerrufen und pocht auf eine Option der Barzahlung. Dabei stützt er sich dabei auf eine Passage die im Bundesbankgesetzt (BBankG) festgehalten ist und zwar im §14. Dort lautet es im Absatz 1:

Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel.

Das bedeutet, Bargeld muss in Deutschland eigentlich uneingeschränkt akzeptiert und darf nicht abgelehnt werden, wenn es um Bezahlung geht.

Über mehrere Monate hat man beim Beitragsservice dann gegenüber Herrn Häring geschwiegen, doch sein öffentlich machen hat für ein Medienrummel gesorgt Weiterlesen

    Wunderlist Icon

Microsoft krallt sich den Aufgabenmanager Wunderlist

Die 6wunderkinder aus Berlin, verantwortlich für die weitverbreitete Anwendung „Wunderlist“, dürften Grund zum feiern haben. Ihre Anwendung hat bei Microsoft Kaufinteresse erregt und wechselte, wie nun bekannt wurde, den Besitzer. Laut mactechnews.de soll aber alles weiterhin in Berlin bleiben, was die Entwicklung usw. anbelangt.

Wunderlist ist ein recht ansprechender und durchdachter Aufgabenmanager den es in der Basisversion kostenfrei zu laden gibt, mitunter für iOS, Mac OS, Windows und Android. Der Clou ist mitunter, dass man Aufgaben auch untereinander teilen kann mit anderen Nutzern von Wunderlist. Und selbst wenn jemand nicht so scharf auf die Installation eines weiteren Programms ist, gibt es auch noch eine Weboberfläche im Browser.
Gegen eine kleine Gebühr von knapp 5 € im Monat erhält man eine Befreiung einiger Limitierungen, welche wohl aber nur Intensivnutzer der Anwendung erreichen werden.

Wunderlist fühlt sich gleich auf mehreren Plattformen wohl

Wunderlist fühlt sich gleich auf mehreren Plattformen wohl

Sicherlich ist die Übernahme für das Unternehmen von großer Bedeutung und der Sommerurlaub ist nun auch gesichert für die Gründer, allerdings rühmt sich Microsoft nicht gerade mit einen sensiblen Umgang wenn es um den Datenschutz geht, zumal das Unternehmen eben in den USA tätig ist.
Allerdings macht Wunderlist bereits jetzt schon kein Geheimnis daraus, dass die Daten recht umfangreich für das eigene Unternehmen verwendet werden. Auch die Server werden nicht in Deutschland betrieben, sondern man nutzt hier Server von Amazon, die in Irland stehen. Laut eigenen Angaben werden keine Daten an dritte weitergegeben. Wie sich das in Zukunft verändern wird, werden wir dann sehen.

    Rote Karte

Google Analytics die rote Karte zeigen

Die erste Frage die man sich vermutlich stellt, wenn man nicht so tief in der Materie sitzt…
Wer oder was ist Google Analytics überhaupt?
Die Antwort ist eigentlich recht simpel. Das Wort „Analytics“ steht für die Analyse, also einer Auswertung und Google ist der Anbieter dieser Auswertung. Ausgewertet werden die Daten von Besuchern die eine Internetseite aufsuchen, welche im Hintergrund „Google Analytics“ nutzt. Optisch ist dies für den Besucher erstmal nicht zu sehen, denn die Analyse findet durch einen Befehl im Quelltext der Internetseite statt, also auf der Ebene der Programmierung einer Seite. Dieser Befehl sendet dann alle relevanten Informationen des jeweiligen Besuchers weiter an den Dienst von Google, welcher diese dann aufbereitet und auswertet. Der Betreiber der Seite kann dann auf vielfältige Weise diese gesammelten Informationen einsehen und für sich auswerten, um zum Beispiel sein Angebot zu optimieren.

Welche Daten werden gesammelt?
Das ist ziemlich vielseitig. Auf jeden Fall werden Informationen gesichert wie die IP Adresse, die Besuchsdauer, wie oft man die Seite selbst besucht hat (Erstmalig oder zum wiederholten male), welchen Browser man benutzt hat, welches Betriebssystem genutzt wurde, welche Auflösung vom Monitor eingestellt wurde, welche Seiten beliebt sind, von wo der Besucher gekommen ist uvm.

Wofür werden diese Daten gesammelt?
Der Anbieter der jeweiligen Seite hat natürlich berechtigtes Interesse zu wissen, wie seine Seite so beim Publikum ankommt. Man möchte ja kein Angebot aufbauen, das am Ende niemand verwendet. Informationen wie die Auflösung des Gerätes sind zum Beispiel dafür interessant, mit dem Angebot auch dem Zielpublikum gerecht zu werden. Wenn viele Besucher die Seite mit einer geringen Auflösung besuchen, sollte man die Seite dafür dann auch kompatibel machen. Gerade bei der wachsenden Verbreitung von Smartphones, also mobilen Endgeräten, macht das durchaus Sinn, die Seite auch für diese Geräte kompatibel zu machen. Die Besuchsdauer einer Seite kann wiederum ein gutes Zeichen dafür sein, dass die Seite bei den Besuchern anklang findet. Sprich die Inhalte werden gelesen und man trifft einen gewissen Nerv. Bei den verwendeten Browsern kann der Betreiber sehen, wie er seine Seite ggf. auch abwärtskompatibel gestalten muss, denn gerade ältere Browser haben ihre Probleme mit modernen Programmierungen und das kann sich massiv auf Darstellungsfehler auswirken.

Was passiert mit diesen Daten?
Grundsätzlich besitzt wohl erstmal nur der Anbieter der Seite Interesse an diesen Informationen. Er kann damit aber zum Beispiel an Werbepartner herantreten und mit den Daten um Werbeeinnahmen verhandeln um höhere Gewinne zu bekommen. Viele Besucher bedeuten schlicht mehr Geld bei der Platzierung von Werbung (Bannern).
Was Google hingegen mit den Daten macht, die da so für sie gesammelt werden, steht in den Sternen. Und genau da, so empfinde ich, liegt der Knackpunkt.

Wie kann man das verhindern?
Den einfachsten Weg liefert Google selbst. Es gibt ein kleines Plugin für alle gängigen Browser, welches man gut versteckt in den Tiefen der Google Welt zum Download anbietet. Der Link lautet wie folgt: https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de. Nachdem diese Erweiterung installiert wurde, wird man von Google Analytics in Zukunft nicht mehr erfasst.

Wird auf berlinhimmel.de auch analysiert?
Ja, wird es. Allerdings nicht mit Google Analytics sondern über eine Open Source Lösung, welche sich Piwik nennt. Im Gegensatz zu Google Analytics muss Piwik auf dem eigenen Server installiert werden und somit erhält kein dritter Einsicht in die Daten die gesammelt werden. Der einzige der also die Statistiken einsehen kann, bin ich selbst. Der Serverstandort meiner Seite ist darüber hinaus nicht in den USA wie es bei Google der Fall ist, sondern in Deutschland.
IP Adressen werden übrigens bei mir auch nicht im vollen Umfang gesichert, sondern nur die ersten drei Stellen.
Des weiteren kann sich jeder selbst von dieser Analyse austragen über eine entsprechende Option im Impressum im Punkt „Datenschutz“. Dies ist optisch deutlich hervorgehoben, setzt aber voraus das die Speicherung von Cookies erlaubt ist beim Browser.

    TV

Gutachten gibt keine gute Bilanz für Rundfunkbeiträge

Es ist schon skuriel das es für manche Dinge erst eine Studie geben muss, obwohl es jeder bereits weiß. So hat eine Firma mit dem Namen „DICE Consult„, welche Beratungen für Wettbewerbsökonomie anbietet, ein Gutachten im Auftrag der Firma „Prometheus – Das Freiheitsinstitut gGmbH“ gegeben, welche die Zwangsabgabe (Von den Rundfunkanstalten gerne als Haushaltsabgabe betitelt) für die Rundfunkgebühren in Frage stellt. Auf über 47 Seiten wird hier klare Kritik and der Richtigkeit der aktuellen Rundfunkgebühren ausgeübt. Aus dem Fazit geht mitunter heraus:

Es wird vorgeschlagen, die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten weitgehend zu privatisieren und aus den Privatisierungserlösen einen Stiftungsfonds zu gründen, mit dessen Mitteln gesellschaftlich bedeutsame Programminhalte bezuschusst werden können.

Erschreckend ist bereits schon der erste Satz auf der Seite „zwangsbeitrag.info, denn hier wird verkündet, dass Deutschland den größten und teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt betreibt. Dazu gehören neben den TV Anstalten wie ARD und ZDF natürlich auch die vielen regionalen Radiosender. Doch trägt die Menge letztlich dazu bei, dass die Inhalte wertvoller werden? Und vor allem, braucht man diese enorme Vielfalt im Zeitalter des Internets überhaupt noch?

So können die öffentlich-rechtlichen Sender innerhalb des dualen Rundfunksystems mittlerweile ein beachtliches Produktionsvolumen mit 23 Fernsehkanälen und 63 Radiosendern aufweisen.

Ich selbst höre zum Beispiel kein Radio mehr und das schon seit Jahren. Der Grund dafür waren schlicht und ergreifend die ständigen Werbeunterbrechungen und beim Radio gingen mir als eingefleischter Fussgänger und Radfahrer auch die ständigen Stau- und Blitzermeldungen auf den Keks. Auch bei der TV Landschaft greife ich selten auf das durchaus vielseitige Angebot zurück. Im Grunde brauche ich es auch nicht, denn meine Welt der Filme steht in meinem Regal oder läuft im Kino ab. Aus meiner Sicht, sollten die öffentlich rechtlichen auf ein Bezahlfernsehen umstellen, sowie man es von Sky kennt (ehemals Premiere). Man bekommt dann also gegen Zahlung den entsprechenden Inhalt oder kann auch Abos abschließen. Weiterlesen